Gespielt wird Ludwig van Beethoven Streichquartett Nr. 7 D-Dur, op. 59.1, und Dimitri Schostakowitsch (1907-1975) Streichquartett Nr. 8 c-Moll, op. 110
Das aus dem Jugend-Sinfonie-Orchester Ahrensburg hervorgegangene Ensemble, das sich von Anfang an für St.Johannes engagiert hat, besteht aus Ulrike Baasch und Christian Färber, Violine, Thomas Gaede, Viola, und Heinrich Färber, Cello.
Alle drei Beethoven-Quartett von 1806 waren für zeitgenössische Ohren so ungewöhnlich, dass von einem "Flickwerk eines Wahnsinnigen" gesprochen wurde; Höhepunkt des op. 59.1 ist der langsame Satz.
Der Russe Schostakowitsch notiert zu seinem 1960 in der DDR entstandenen Werk: „... ich [habe] ein niemandem nützendes und ideologisch verwerfliches Quartett geschrieben. Sollte ich irgendwann einmal sterben, (wird) kaum jemand ein Werk schreiben ..., das meinem Andenken gewidmet ist. Deshalb habe ich beschlossen, selbst etwas Derartiges zu schreiben. Man könnte auf seinen Einband auch schreiben: ‚Gewidmet dem Andenken des Komponisten dieses Quartetts‘.“ Es wurde zu seinem meistgespielten Werk.
Veranstalter: Förderverein St. Johannes e.V.