Schätztag im Museum Lüneburg: Kunst, Kurioses und persönliche Geschichten
Nach längerer Pause lädt das Museum Lüneburg wieder zu einem Schätztag ein. Am Samstag, 24. Januar, ab 11 Uhr haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, ihre privaten Schätze von einem ausgewiesenen Experten begutachten zu lassen. Als Kunstsachverständiger steht erneut Klaus-Dieter Müller zur Verfügung, der seit vielen Jahren unabhängig für Sammler und Auktionshäuser tätig ist.
Ob Gemälde, Porzellan, Silber, Skulpturen, kunsthandwerkliche Objekte oder ungewöhnliche Alltagsgegenstände – viele Dinge, die über Generationen hinweg in Familien bewahrt wurden, werfen Fragen auf: Woher stammen sie? Wie alt sind sie? Und welchen materiellen oder ideellen Wert besitzen sie heute?
Der Schätztag findet öffentlich im Museum Lüneburg statt. Die Einschätzungen erfolgen vor Ort und sind für alle Besucherinnen und Besucher hörbar. Auch wer selbst keine Objekte mitbringt, kann den Gesprächen folgen und Einblicke in kunsthistorische Zusammenhänge, Marktmechanismen und persönliche Objektgeschichten gewinnen.
Ergänzend ist an diesem Tag das Projekt „Memory der Dinge“ im Museum präsent. Dabei sammelt das Museum Lüneburg Erinnerungen, Geschichten und Erfahrungen, die Menschen mit bestimmten Objekten verbinden. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht materielle Werte, sondern persönliche Erinnerungen, biografische Bezüge und individuelle Bedeutungen der Dinge.
Die Schätzung selbst ist kostenlos, der Eintritt zur Veranstaltung beträgt an diesem Tag symbolisch 1 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die letzte Annahme von Gegenständen zur Schätzung ist gegen 16:00 Uhr. Während der Wartezeiten lädt das Museum zum Rundgang durch die Ausstellungen ein; auch das Café Luna ist geöffnet.