In dem Ausstellungsprojekt verbindet die Hamburger Künstlerin Labor und Werkschau. Sie erweitert abstrakte Kunst in den realen Raum, knüpft an kunsthistorische Raumexperimente an, integriert Architektur als künstlerisches Material und transformiert den "Satelliten" im urbanen Transitraum in einen Ort konzentrierter Wahrnehmung. Sie zeigt die „dritte Dimension“ als physische wie konzeptuelle Tiefe im Zusammenspiel von Werk, Raum und Betrachter*in. Der "Satellit" Pop-Up-Space wird gefördert durch die Hamburg Kreativ Gesellschaft.
Heike Kirsch lebt und arbeitet in Hamburg. Ihre abstrakte Praxis untersucht die Beziehung von Fläche, Material und Raum. Kunsthistorisch bewegt sich ihre Arbeit im Spannungsfeld zwischen konstruktiver Bildauffassung, objektbezogener Reduktion und materialorientierter Prozesshaftigkeit. Malerei verbindet sich mit fotografischer Dokumentation, experimentellen Drucktechniken und installativen Elementen. Ausstellungssituationen werden als konzeptionelle Erweiterung der Werke begriffen. Architektur, Kontext und Bewegungsführung sind aktive Bestandteile der künstlerischen Arbeit. Ihre Projekte bewegen sich zwischen urbanen Übergangsräumen und sakralen Kontexten und thematisieren die Wechselwirkung von Materialität, Transzendenz und Öffentlichkeit.