Ausstellung zur Sturmflut 1976 im Brunsbütteler Heimatmuseum
Fragt man heute jemanden in Brunsbüttel, was vor 50 Jahren, im Januar 1976 geschah, können sich viele Bürger*innen nicht mehr an die schwere Sturmflut von damals erinnern.
Diese Sturmflut ist als "Capella-Orkan" in die Geschichte eingegangen. Die "Capella" war ein Schiff der DDR Handelsflotte, das in diesem Sturm vor der Holländischen Küste mitsamt ihrer elf Besatzungsmitglieder unterging.
An der gesamten deutschen Nordseeküste wurden Hilfskräfte an die Deiche geschickt, um Sturmflutschäden zu reparieren, wobei auch die Bundeswehr zum Einsatz kam. Die Deiche brachen im Christianskoog, in der Haseldorfer Marsch und in Kehdingen. Gegenüber der Sturmflut von 1962 kamen zwar wenig Menschen ums Leben, es kam jedoch zu Evakuierungen, die Schäden an den Deichen, Häusern usw. waren erheblich, viele Bäume wurden entwurzelt und der Wasserstand an der Küste war der höchste, der jemals gemessen wurde.
Auch im Vordeich Brunsbüttels mussten Menschen evakuiert werden, die Werft von Hans Ebsen erlitt hohe Sachschäden. Die vom Verein für Brunsbütteler Geschichte veranstaltete Ausstellung zeigt beeindruckende Fotos von den Zuständen dieses Januartages, die Holger Koppelmann, Bernd Schmidt, Henning Ebsen, das WSA Brunsbüttel und das Brunsbütteler Stadtarchiv zur Verfügung gestellt haben.
Der Eintritt ist frei.
Ausstellung zur Sturmflut 1976 Sonstige
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