eine Produktion von „Wenn Orte Sprechen“
in Kooperation mit „Festival für Freunde e.V.“
Spiel: Marie Golüke und Sebastian David
Geige, Hang und Sounds: Sebastian David
Regie und Skript: Julia Strehler
Technik: Armando Perez Gonzales
Produktion: Marie Golüke
Kurz vor der Wende wird Maik stellvertretender Betriebsleiter des LPG-Kuhstalls. 700 Kühe sind der Stolz des ganzen Dorfes. Aber dann rollen die Ereignisse von 1989 und den Folgejahren über den Kuhstall hinweg. Maik versucht, die Kühe zu übernehmen, scheitert aber an den Kreditbedingungen der Banken. Für seine herzkranke Tochter Marina bedeutet die Wende die Rettung. Nur im Westen kann die entscheidende Operation durchgeführt werden. Marina träumt als Jugendliche von einem freien und wilden Leben. Um der Enge des Dorfs zu entfliehen, zieht sie nach München. Der Kuhstall verwaist, Maik verliert seinen Lebensinhalt und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Marina wird eine erfolgreiche Performerin, aber sie kann eine der Kühe, mit denen sie aufgewachsen ist, nie vergessen. Kuh Nr. 32, von ihr liebevoll Karla genannt, wird für sie in einer Krisensituation zu einer inneren Wegweiserin, um nach Jahren des Umhervagabundierens eine folgenreiche und mutige Entscheidung zu treffen.
Das Stück Brachland erzählt eine Wendegeschichte über Verlust und Neuanfang. Es beleuchtet, wie Vater und Tochter auf den Zusammenbruch der DDR reagieren und zeigt ihre Lebenswege bis in die Gegenwart. Es fragt nach den bestimmenden Werten von Identität, Freiheit, Gemeinschaft und Respekt. Brachland basiert auf biografischen Erzählungen und wurde für die Premiere im August 2024 am historischen Ort, dem ehemaligen LPG-Kuhstall in Dahnsdorf (Brandenburg), in Szene gesetzt.
Gefördert vom Fonds Soziokultur, dem PFD Hoher Fläming und der Mittelbrandenburgischen Sparkasse Potsdam.
Kartenpreise:
VVK: 20,50 €, ermäßigt 12,80 €
AK: 22,00 €, ermäßigt 15,00 €
Do 28.05.26 um 20 Uhr
Fr 29.05.26 um 20 Uhr