Klimawandel und Krieg sind eine doppelte Bedrohung in einer Welt vielfacher Krisen. CO2-Emissionen und globale Erwärmung erreichen neue Höchstwerte, ebenso Gewaltkonflikte und Militärausgaben. Der Klimawandel gilt als „Risikomultiplikator“ mit vielfältigen Folgen: Gletscherschmelze und Meeresspiegelanstieg, Wetterextreme, Schädigung natürlicher Ressourcen, verwundbare Infrastrukturen und menschliche Unsicherheit. Dies kann Gewaltkonflikte in fragilen Brennpunkten des Globalen Südens, verstärken, aber auch der Globale Norden wird nicht verschont. Geopolitische Kämpfe um Land und strategische Rohstoffe verbrauchen enorme Mengen an Ressourcen, belasten Umwelt und Klima durch Emissionen und massive Umweltschäden. Klimawandel und Krieg sind Treiber von Flucht und Vertreibung, 2024 waren weltweit mehr als 123 Millionen Menschen auf der Flucht, eine Verdopplung in einer Dekade. Um Krisen und Kipppunkte zu vermeiden und aus dem Teufelskreis auszubrechen, sind internationale Kooperation, Abrüstung und nachhaltige Friedenssicherung erforderlich, die Synergien und Innovationen für eine sozial-ökologische Transformation anstoßen.
Der Vortrag findet in der VHS Pinneberg, Am Rathaus 3, Raum 341 statt.