Andersen trifft Gynt: Szenische und musikalische Gegenüberstellung von Bildung, Natürlichkeit und skandinavischer Musik.
Was haben Hans Christian Andersen und Peer Gynt gemeinsam? Auf den ersten Blick nichts außer ihrer nordeuropäischen Herkunft. In seiner Andersen-Inszenierung stellt das Ensemble Tityre dem ichbesessenen und von Selbstzweifeln zerfressenen Dänen den norwegischen Naturburschen zur Seite, dessen Unerschrockenheit Andersen gut gestanden hätte.
Andersen, Sohn eines Schusters und einer Wäscherin, kämpfte sein Leben lang um das Recht, geliebt zu werden, was als pure Eitelkeit empfunden wurde. Das von der Gesellschaft empfohlene Gegengift hieß: Erziehung zum Bildungsbürger. Wie frisch und ungehobelt, wie ehrlich und ungekrümmt erscheint dagegen der freche, ungebildete Gynt! Was „Bildung“ im damaligen Europa des Nordens bedeutete, macht das Ensemble Tityre durch seine szenische und musikalische Gegenüberstellung der beiden Charaktere deutlich und erzählt auf diese Weise vom Verlust der Natürlichkeit, für den Andersens Lebensgeschichte stehen könnte.
Einlass ab 19.00 Uhr
23 € für KuH-Mitglieder, 20 € für z.B. Schüler/innen, Auszubildende, Schwerbeschädigte (ab 50%)
Ensemble Tityre: Hans Christian Andersen TheaterKonzerte
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