Das Requiem von Gabriel Fauré zählt zu den einfühlsamen tröstenden Trauermusiken der französischen Romantik.
Wir orientieren uns an der Frühfassung von 1888, die nur für tiefe Streicher, Solovioline, Pauke, Harfe und Orgel gesetzt ist. Diese haben wir bearbeitet für komplett besetzte Streicher und ausgesuchte Bläser.
Eröffnet wird das Konzert mit Bachs "Fantasie und Fuge in g-moll" BWV 542, welches auf Bachs Hamburgreise 1720 zum ersten Mal erklang. In der Fantasie erklingen wechselweise zwei Hauptmotive, die gegensätzlich zueinander stehen. Das Fugenthema weist Bezüge auf ein niederländisches Volkslied auf.
Dem schließt sich Francis Poulencs "Konzert für Streicher, Pauke und Orgel" an, welches er 1938 als Auftragskomposition seiner Mazenin Prinzessin Edmond de Polignac anfertigte.
Die Bezüge zu der Fantasie von Bach sind kaum zu überhören.
Das Konzert spiegelt die Zerrissenheit der Passionszeit wider, in dem wir das Leiden Jesu bedenken, den Trost, den Jesus noch am Kreuz seinen Mitmenschen versucht hat zu spenden und den Trost, den wir in heutiger Zeit so nötig haben, wenn wir einen geliebten Menschen in unserem Umfeld hergeben müssen.
Fauré Requiem / Poulenc Orgelkonzert Klassik
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