Line Up: "Fuzzman go home" Tour 2026
Nach seiner vielgelobten musikalischen Leitung der Wiener Festwochen ist Fuzzman mal eben so abgetaucht.
War am Berg. Unerreichbar. Kurz weg. Nachdenken. Dann ist er vom Berg runtergekommen und ihm fiel auf; „es waren 20 Jahre!“
20 Jahre Fuzzman!
Die kurze Schaffenspause, nach der enorm hohen Schlagzahl der letzten Jahre mit all ihren erfolgreichen Seitenabstechern war fruchtbar. In puncto Side-Quests ist neben den Festwochen, hier die zweifache Kuratierung des Popfests, sein eigenes Bergfestival Fuzzstock sowie zahlreiche Ausflüge in die Film- und Fernsehwelt als Soundtrack-Komponist zu nennen.
Aber auch die eigentliche Haupt-Straße war gut vom umtriebigen Beute-Kärntner befahren.
Die letzten drei Alben „Willkommen im Nichts“, „Endlich Vernunft“ und „Hände weg von Allem“, allesamt in den letzten fünf Jahren veröffentlicht waren eine Trilogie, in der sich der Künstler Zamernik neu fand; ernsthafter und dringlicher wurde.
Dazu das durchgeknallt eklektische Werk davor mit seinem irrlichternden Mix aus Soul-Pop, Indie-Disco, Noise-Folk, Kärntnerlied und Schlager.
Es war ein langer und ein schillernder Weg gewesen. Ziel gab es dabei nie eines. Und nun ist es erstmals an der Zeit zurückzublicken, bevor die neuen Abenteuer warten.
Mit 20 Jahren Fuzzman soll das geschehen. Fuzzman geht auf Tour und spielt ein Potpourri aus Klassikern und Querschlägern, Obskuritäten und Hits.
Danach beginnt die Zukunft…
Um ein Wort zu verstehen, muss man es aufnehmen, erst dann kann es Bedeutung bekommen. Und manchmal merkt man, dass seine Bedeutung die ganze Zeit in einem gelebt hat.
Bevor Like Mint zu einer Singer-Songwriterin heranwuchs und mit ihrer Gitarre und Stimme die anmutige Zerbrechlichkeit des Folk auf die Bühne brachte, nutze sie die Worte anderer um ihr eigenes Innenleben zu verstehen.
Im Alter von 10 Jahren übersetzte sie Britneys ‚Lucky', tanzte dann zu Liebesliedern verschiedener Boybands und sang als Teenager Linkin Park-Lieder. Während sie immer mehr von dem verstand, was sie anhörte, entwickelte sich das Bedürfnis ihre eigene Stimme nutzen zu wollen und so begann sie Gitarre zu spielen.
Aufgewachsen in einem Dorf in Ostdeutschland war die Möglichkeit, ihre Lieblingsmusik live zu sehen, nie wirklich eine Option. Ein Auslandsjahr 2010, in dem sie die vielfältige Musikszene von Minneapolis erkunden konnte, gab ihr endlich die Gelegenheit zu erfahren, was es bedeutet, Worte persönlich mit anderen zu teilen. Als sie Sufjan Stevens im historischen Orpheum-Theater ein großartiges Set spielen sah, ging ihr Weg in eine neue Richtung.
Der Wunsch, eigene Erfahrungen in Songs einzubringen, wuchs, während ihre Liebe zum Folk immer lebendiger wurde.
Like Mint singt Geschichten über das Erwachsenwerden, über das Finden eigener Überzeugungen und darüber, den Mut zu haben, man selbst zu sein. Und dann zu nehmen, was man braucht und es sich zu eigen zu machen.
„Constantly Growing apart from myself, and closer to me.“