»Pompejis letzter Sommer – Als die Götter die Welt verließen«
GABRIEL ZUCHTRIEGEL
stellt sein Buch »Pompejis letzter Sommer – Als die Götter die Welt verließen« vor
Auch wenn Pompeji seit 1947 Jahren nicht mehr bewohnt ist, fasziniert die antike Stadt ihre Besucher*innen ebenso wie die Wissenschaft. Am Fuße des Vesuvs liegt das Wissen über unser modernes Zusammenleben und wird durch neue Ausgrabungen ständig angereichert. Sei es, dass ein Forscherteam herausgefunden hat, dass es mit der Hygiene in den Thermen Pompejis nicht weit her war (01/2026), ein prächtiger Bankettsaal mit Motiven des Trojanischen Kriegs freigelegt (04/2024) oder ein Thermopolium, ein antiker Schnellimbiss, ausgegraben wird (12/2020).
Der deutsche Archäologe Gabriel Zuchtriegel ist seit 2021 Direktor des Archäologischen Parks Pompeji, den täglich 20.000 Menschen besuchen. Mit seinem Buch »Vom Zauber des Untergangs – Was Pompeji über uns erzählt« begeisterte er vor drei Jahren nicht nur Archäologie-Aficionados, sondern erschrieb sich ebenso eine Fangemeinde, die aus der Schönheit der Ruinen Schlussfolgerungen für eine Gegenwart zu ziehen wusste. Nun kommt der umtriebige Archäologe und Literaturwissenschaftler für eine seltene Stippvisite nach Deutschland und stellt im Literaturhaus sein aktuelles Buch »Pompejis letzter Sommer – Als die Götter die Welt verließen« (Propyläen) vor. Darin erklärt er, gewohnt mitreißend und anschaulich, wie in Pompeji letztlich der Schlüssel für eine epochale Umwälzung zu finden war: der Untergang des Römischen Reiches und die Etablierung des Christentums.
In Kooperation mit dem Istituto Italiano di Cultura di Amburgo
Foto (Zuchtriegel) (c) Sandro Michahelles