Wie lassen sich die Grenzen des Sag- und Sichtbaren durch Kunst verschieben - trotz oder gerade wegen aller Widerstände?
Mit ihrem Dokumentarfilm legt die Regisseurin Sylvie Kürsten ein Ausnahmekapitel ostdeutscher Kunstgeschichte offen. Zusammen mit den Protagonistinnen von damals spürt sie der kreativen Energie dieses subkulturellen Durchlauferhitzers am sächsischen Erzgebirgsrand nach - und taucht tief ein in diese legendäre DDR-Parallelwelt, in der Kunst und Leben immer zusammen gehörten.
Das zog zahlreiche Fans an, aber auch die Spitzel der Stasi.
Ein filmisches Fest für die nonkonforme Kunst aus dem Osten.