Mit berühmten letzten Werken verhält es sich ein bisschen wie mit berühmten letzten Worten: Man misst ihnen eine besondere Bedeutung bei. Als habe der Schöpfer einen bewussten Schlussstrich gezogen. Nun ist alles gesagt! Die letzten Klaviersonaten von Beethoven und Schubert klingen in diesem Zusammenhang wie der beste Beweis. So ergreifend, so in sich geschlossen, so überzeitlich klingen beide Werke, dass sie bis heute das Publikum im Innersten berühren. In ihrem Rezitalprogramm zum Beethoven-Jahr 2027 nimmt sich Hélène Grimaud der zeitlosen Meisterwerke an. Und welche Interpretin könnte besser geeignet sein, um Schuberts Klangpoesie und Beethovens philosophischen Tiefgang für das Publikum erfahrbar zu machen?
BESETZUNG
Hélène Grimaud Klavier
PROGRAMM
Ludwig van Beethoven
Sonate für Klavier c-Moll op. 111
Franz Schubert
Sonate B-Dur D 960