Das Hospiz am Israelitischen Krankenhaus lädt herzlich zur Lesung mit Frank Jöricke ein. Der Webetexter und Autor wird aus seinem Buch „Früher war alles anders – Von Dr. Sommer bis Sonntagsbraten – eine Reise zurück in eine wilde Zeit “ lesen.
Termin: Dienstag, 24. März 2026 um 18:30 Uhr; Einlass ab 18.00 Uhr.
Ort: Herzsaal im Hospiz am IK, Orchideenstieg 12, 22297 Hamburg
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Eine Anmeldung erleichtert die Planung: veranstaltungen@hospiz-am-ik.de
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Jenseits der 40 beginnt die Nostalgie: Früher war alles… Nein, eben nicht besser, sondern anders. Man besuchte die Tanzschule, trug Schlips, aß Sonntagsbraten, ging zum Stammtisch, fuhr mit dem Reisebus nach Spanien, versandte Telegramme, schaute Schwarzweiß und den Grand Prix Eurovision de la Chanson. In 60 kurzweiligen Texten, die sich jeweils einem typischen Phänomen der 60er- bis 80er-Jahre widmen, rekonstruiert Frank Jöricke in seinem Buch die vor-digitale Welt, ohne sie zu verklären. Herausgekommen ist ein ebenso amüsanter wie ehrlicher Blick auf die Zeit, in der die heutigen Älteren aufgewachsen sind: von der „Bravo“ bis zur Bratensoße, vom Schlager bis zum Sendeschluss.
Lesungen und andere Veranstaltungen finden regelmäßig im Hospiz am Israelitischen Krankenhaus statt. „Unsere Lesungen und weitere kulturelle Veranstaltungen tragen dazu bei, dass unser Hospiz ein lebendiger Ort ist“, sagt Hospizleiterin und Geschäftsführerin Bettina Orlando.
Vita: Frank Jöricke, geboren 1967, ist Werbetexter und regelmäßiger Autor für den »Playboy«, »Die Welt«, »Neues Deutschland«, »Trierischer Volksfreund«, »Cicero«, »Junge Welt« und »Freitag«. Er ist außerdem Autor dreier Bücher, darunter der Bestseller-Roman »Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Bagage«. Schon früher beschäftigte er sich intensiv mit »früher«: 1991 entdeckte er Guildo Horn und trug dadurch zur Wiederkehr des 70er-Jahre-Schlagers bei.
Zur Info: Um Gästen und Angehörigen weiterhin besondere Lebensmomente ermöglichen zu können, ist das Hospiz auf regelmäßige Unterstützung angewiesen: 95 Prozent der Kosten werden von den Krankenkassen finanziert; die restlichen fünf Prozent müssen durch Spenden getragen werden. Das Hospiz am Israelitischen Krankenhaus ist gemeinnützig und als besonders förderungswürdig anerkannt. Spenden sind steuerlich absetzbar und zugewendete Erbschaften sind von der Erbschaftssteuer befreit. Weitere Informationen: www.hospiz-am-ik.de/spenden.html
Bildmaterial (Lesungsfoto; Foto des Autors als Kind 1969 mit Schreibmaschine; das Cover des Buchs) stehen zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung.
Credits: Lesungsfoto: Rainer Laupichler; Kinderfotos des Autors: privat
Bei Veröffentlichung werden Belegexemplare erbeten.