»Zwischen Elegie und ländlichem Idyll« – dieses Kammerkonzert widmet sich der Ausdrucksvielfalt der Streichinstrumente in besonders farbenreichen Konstellationen. Das Programm führt von inniger Trauermusik über volksliedhafte Klangbilder bis hin zu einem der größten Werke der Kammermusikliteratur.
Giacomo Puccinis »Crisantemi« eröffnet den Abend mit einer elegischen Klangsprache von großer Schlichtheit und emotionaler Dichte. In Antonín Dvořáks Streichquartett Nr. 12, dem sogenannten »Amerikanischen Quartett«, entfalten sich lichte, oft tänzerische Themen, die von folkloristischen Anklängen und einer ländlichen Grundstimmung geprägt sind.
Den Höhepunkt des Matineeprogramms bildet Franz Schuberts Streichquintett in C-Dur, dessen außergewöhnliche Besetzung mit zwei Violoncelli eine unvergleichliche klangliche Tiefe erzeugt. Zwischen lyrischer Innigkeit und existenzieller Dramatik spannt Schubert einen weiten musikalischen Bogen. So vereint dieses Konzert elegische Versenkung und ländliche Klangidylle zu einem facettenreichen Panorama der romantischen Streicherkammermusik.
BESETZUNG
Hovhannes Baghdasaryan Violine
Mihaela Villalba Höpfner Violine
Hsiang-Hsiang Tsai Viola
Sebastian Mirow Violoncello
Rafael Menges Violoncello
PROGRAMM
Giacomo Puccini
Crisantemi
Antonín Dvořák
Streichquartett Nr. 12 F-Dur op. 96 »Amerikanisches«
Franz Schubert
Streichquintett C-Dur D 956