liest aus seinem neuen Roman »Die Reise ans Ende der Geschichte«
KRISTOF MAGNUSSON
liest aus seinem neuen Roman »Die Reise ans Ende der Geschichte«
Rom, Anfang der neunziger Jahre. Der eiserne Vorhang gehört der Vergangenheit an, die Welt feiert das »Ende vom Ende der Welt«. Die Menschen sehnen sich nach Glück und Frieden – und diesmal scheinen sie es ernst zu meinen. Der charismatische, junge und international gefeierte Dichter Jakob Dreiser aus Westdeutschland lebt seit zwei Jahren in Rom, einem Ort, an dem das neue Zeitalter Einzug gehalten hat. Doch Jakob fehlt etwas. Auf dem Sommerfest der russischen Botschaft trifft er unverhofft auf Dieter Germeshausen. Ein in sich gekehrter, von Melancholie durchtränkter Mann, der Jakob unähnlicher nicht sein könnte. Jakob versteht sich auf den Umgang mit Menschen, wohingegen Dieter jede soziale Begegnung scheut. Genau deshalb ist Jakob Dreiser für den ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter und Doppelagenten so wertvoll. Die Umstände zwingen Dieter Germeshausen zur Flucht, und in dem unschuldigen Jakob Dreiser glaubt er, den Schlüssel zum Gelingen seiner letzten Mission in Kasachstan gefunden zu haben.
Kristof Magnusson schreibt Romane und Theaterstücke, übersetzt aus dem Isländischen ins Deutsche und engagiert sich für Literatur in einfacher Sprache. In seinem neuen Roman »Die Reise ans Ende der Geschichte« (Klett-Cotta) erzählt er eine Geschichte über Täuschung, Sehnsucht und eine spektakuläre Abenteuerreise vor dem Hintergrund tiefgreifender historischer Umbrüche.
Moderation: Natascha Geier
Foto (Magnusson) (c) Smilla Dankert