Es blüht wieder am Süderwall: Marie-Alice Schultz, Stadtschreiberin des Jahres 2019, kehrt zurück nach Otterndorf. Vier Wochen lang bezieht sie das Gartenhaus – und am Mittwoch lädt sie in die Stadtscheune zu einem Abend, der ebenso vielversprechend klingt wie sein Titel: „AN DEN KRAGEN“.
Wer erinnert sich nicht an das literarische Tauschgeschäft von damals? „Text gegen Topf“ hieß die Devise, und so wurden Mittagsblumen, Farn und Fuchsie gegen frisch getippte Schreibmaschinenzeilen verhandelt. Seither sind sechs Jahre vergangen. Was ist gewachsen? Was verwelkt? Welche Währung hat die Mittagsblume abgelöst?
Die Autorin öffnet an diesem Abend ihre Schubladen und Schachteln, bringt Texte, Erfahrungen und Geschichten zwischen Literatur, Performance und Brotarbeit auf die Bühne. Und wie schon 2019 gilt: Fragen sind erwünscht, Ableger ebenso.
Die Lesung ist Teil der Jubiläumsreihe, in der fünf ehemalige Stadtschreiber:innen ins Gartenhaus am Süderwall zurückkehren – eine poetische Verbeugung vor Otterndorfs Geschichte und kultureller Vielfalt.
Zur Autorin:
Marie-Alice Schultz, 1980 in Hamburg geboren, studierte Theaterwissenschaften und Germanistik in Berlin sowie Bildende Kunst in Wien. Sie ist Mitherausgeberin der Hamburger Literaturzeitschrift TAU, veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien, war Stipendiatin der Jürgen-Ponto-Stiftung und Teilnehmerin des 20. Klagenfurter Literaturkurses. Für ihr Buch Mikadowälder erhielt sie den Hamburger Förderpreis für Literatur.
Foto Henning Christiansen
Lesung mit Marie-Alice Schultz - AN DEN KRAGEN Lesungen
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