Vladimir Fanshil - Leitung
Lyrische Welten
Ein Konzert zwischen archaischer Energie und klassischer Eleganz: Mit Bartóks „Rumänischen Volkstänzen“ beginnt der Abend: Musik, die aus der Tiefe osteuropäischer Tradition atmet und mit erdiger, rhythmischer Unmittelbarkeit begeistert. Mozarts erstes Violinkonzert antwortet mit gesanglicher Noblesse und jugendlicher Leuchtkraft, getragen von einem dialogisch atmenden Orchester. Haydns Sinfonie Nr. 57 führt diesen Geist fort: Sie ist geistreich, überraschend, voller Humor und formaler Meisterschaft. Nach der Pause entfaltet Cimarosas Ouvertüre zu „Il matrimonio segreto” italienische Lebensfreude und theatrale Eleganz. Gloria Brunis „Meeresstille” setzt dazu einen modernen Kontrapunkt – ein poetisches Innehalten von feiner Sensibilität. Den Abschluss bildet Mozarts Sinfonie Nr. 29, ein Werk von zeitloser Klarheit, in dem Energie, Anmut und Tiefe zusammenfinden. Ein Programm wie eine Reise zwischen Tanz und Kontemplation, Bühne und Konzertsaal, Tradition und Gegenwart. Große Emotionen, präzise geformt.
Béla Bartók – Rumänische Volkstänze, Sz. 56
Wolfgang Amadeus Mozart – Violinkonzert Nr. 1 B-Dur, KV 207
Joseph Haydn – Sinfonie Nr. 57 D-Dur, Hob. I:57
Domenico Cimarosa – Ouvertüre zu „Il matrimonio segreto“
Gloria Bruni – Meeresstille
Wolfgang Amadeus Mozart – Sinfonie Nr. 29 A-Dur, KV 201
Klassische Philharmonie Bonn
Vladimir Fanshil – Leitung