Meshell Ndegeocello Jazz, Blues, Swing & Chanson

  • Meshell Ndegeocello
    © Charlie Gross

Politische Kunst wird in Zeiten zunehmender Ausgrenzungen und einfacher Wahrheiten immer wichtiger – nicht nur in den USA. Auf ihrem aktuellen Album begibt sich die Bassistin und Sängerin Meshell Ndegeocello in einen sich stetig verändernden Dialog mit dem Leben und der Arbeit des afroamerikanischen Schriftstellers und queeren Bürgerrechtsaktivisten James Baldwin. Dessen Kampf für Freiheit ist auch ihr Kampf.

1968 kam die Tochter eines amerikanischen Soldaten und Saxofonisten als Michelle Johnson in Berlin zur Welt, kurz darauf zog die Familie an die Ostküste der USA. Mit 17 Jahren nahm sie ihren Künstlerinnennamen an; »NdegéOcello« bedeutet im ostafrikanischen Swahili »frei wie ein Vogel«. Freiheiten nahm sie sich vor allem künstlerisch, auf ihren Alben bewegt sich ihre Musik in einem unberechenbaren Spannungsfeld zwischen Funk, Soul, Hip Hop und Jazz. Ihre teils provokanten und gesellschaftskritischen Texte drehen sich um Sex und Politik, um Rassismus und ein starkes schwarzes Selbstbewusstsein.

Meshell Ndegeocello hat mit den Rolling Stones, mit Madonna und Herbie Hancock gearbeitet und gilt als Wegbereiterin der Neo-Soul-Bewegung um Musiker wie D’Angelo und Erykah Badou. Für »No More Water – The Gospel of James Baldwin« hat sie dieses Jahr den Grammy für das beste Alternative Jazz-Album gewonnen und dafür viele seiner Originaltexte verwendet. Baldwin war eine wichtige Stimme für Gleichberechtigung und sexuelle Freiheit und gegen rassistische Polizeigewalt. Eine Bewegung wie Black Lives Matter steht in den USA heute wieder unter politischem Druck. Für Baldwin war Musik die wichtigste Form der Kommunikation, er war Fan der Blues-Sängerin Bessie Smith, seine Texte waren selbst wie Musik mit Melodie und Rhythmus.

BESETZUNG

Meshell Ndegeocello bass guitar, keyboard, vocals

Chris Bruce guitar

Jake Sherman keys

Abe Rounds drums, vocals

Justin Hicks vocals

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