Mittekill und Knarf Rellöm Arkestra
- Konzerte
Knarf Rellöm Arkestra + Mittekill sind die Superweichen im Stellwerk.
WHO IS WHO:
Knarf Rellöm Arkestra
Hamburger Schüler aus der hinteren Reihe, geboren 1962 (irdische Zeit) auf dem Mars. Dortselbst frühe musikalische Gehversuche. Mit 3 Jahren Klavier, mit 4 Oboe. Übersiedlung auf die Erde, genauer Nordeuropa, Dithmarschen, erste Punk Band "Electric China". Später ab 1985 Sänger & Komponist der Band "Huah!", veröffentlichte die Platten "Was machen Huah! Jetzt?" und "Scheiß Kapitalismus" beim Hamburger Label "L'Age D'Or".
Fälschlicherweise für Hamburger Schule gehalten, jedoch eher Neptunsche Schule. Danach unter den verschiedenen Namen: Ladies Love Knarf Rellöm, Knarf rellöm Ism, Knarf Rellöm with the Shishashellöm & Knarf rellöm Trinity verschiedenste Platten beim Hamburger Label ZickZack veröffentlicht.
Unzählige intergalaktische Tourneen und Kollaborationen mit anderen Musikern wie Jan Delay, Rocko Schamoni, Schorsch Kamerun, Dj Patex, Viktor Marek, Hans Nieswandt, Dj Supermarkt, Hank McCoy, Bernadette La Hengst, Guz, den Aeronauten, Pascal Fuhlbrügge und anderen.
Theaterprojekte in Köln (Mentallica), Bremen, Bonn (Leonce und Lena), Oberhausen (Sweatshop), Hamburg (Behörde für Lieblingslieder, die lebende Jukebox), Wien (Proletenpassion), wofür er den renommierten österreichischen Theaterpreis Nestroy erhielt, Landestheater Schleswig-Holstein (der kaukasische Kreidekreis).
Pressestimmen zu "Kritik der Leistungsgesellschaft":
"Rellöm ist aber kein Spinner, sondern einer der wenigen unterhaltsamen und intelligenten politischen Künstler. Und tanz bar, witzig und originell noch dazu." Christof Meueler, Neues Deutschland (CD der Woche)
--------MITTEKILL
Friedrich Greiling aka FreeDaRich aka Mittekill mischt die Clublandschaft schon seit Anfang des Jahrtausends mit Techno-Blues, Elektro-Chansons und Punk-House auf. (Davor war er KNARF RELLÖM-Fan.) Brachiale Eleganz, kompromisslose Diversität und hypnotische Dynamik prägen seine Musik. Sie ist der fliegende Teppich für seine rebellische Prosa, mit der er die Zustände unserer Zeit verzweifelt bis augenzwinkernd aufs Korn nimmt. Mittekill macht das Unbehagen irgendwo zwischen Pathos, Pose und Posse und stets mit sattem Sound dem Tanzboden gleich, nur um uns im nächsten Moment mit einer Klavierballade ganz woanders abzuholen.
Der Mittekill-Moment entsteht da, wo sich in die Paranoia ein feiner Humor hinein fräst, der mittels lustvoller Reimtechnik, Wortschöpfung und -verdrehung den Stumpfsinn überstrahlt.
Es knistern Hingabe, Fantasie und Stilbewusstsein.
Handverlesene Elektronik und Dosen-Sounds werden so bearbeitet, dass jedes Teilchen, jeder Beat seinen Platz gefunden hat im Frequenz-Spektrum der Mittekill-Weltanschauung. Subtil ausdifferenzierte Klangbeispiele werden konterkariert von schepperndem Elektropunk, der seinerseits ausgetrieben wird vom Chanson am Piano.
Am Ende fügt sich alles zusammen zu einem Bild, einem schillernden Gesamtding.
Hören wir endlich auf, unsere Zeit der Wirtschaft zu widmen. Bei Mittekill ist die Minute mehr wert als 60 Sekunden.
Einlass: 20:00 Uhr
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