Im Herzen der Regenwälder Borneos, einem der ältesten und artenreichsten Ökosysteme der Erde, begegnen wir dem größten Dschungelbewohner der Bäume: dem Orang-Utan. Innovative Drohnentechnik bringt uns in die schwindelerregenden Höhen der Baumwipfel, wo wir das Leben dieser außergewöhnlichen Art entdecken.
Wir begleiten das Orang-Utan-Weibchen Sati und seine anderthalbjährige Tochter Huyan durch den Dschungel und erleben, wie wichtig die enge Mutter-Kind-Bindung für das Überleben der Tiere ist. Der Film offenbart die erstaunliche Intelligenz der Orang-Utans: Sie können einfache Werkzeuge nutzen und haben eine dreidimensionale Karte ihres Lebensraums im Kopf – Beweise dafür, wie anpassungsfähig die großen Menschenaffen sind. Gibt es also noch Hoffnung für die letzten Menschenaffen Asiens? Denn ihr Lebensraum ist bedroht – durch Palmölplantagen und Abholzung.
Die Kamera fängt einmalige Szenen ein: eine Orang-Utan-Mutter mit Zwillingen, das ist selbst für Forschende etwas ganz Besonderes. Wir klettern mit Malaienbären, folgen seltenen Borneo-Zwergelefanten und zeigen das Orang-Utan-Waisenhaus Sepilok. Hier finden gerettete Waisenaffen eine Chance auf ein neues Leben in Freiheit. Die Dokumentation ist ein eindringlicher Appell, die Regenwälder Borneos zu schützen – für die Zukunft der Orang-Utans und die des gesamten Planeten.
Infos für den Abend:
„Orang-Utans – Die unbekannten Menschenaffen“ ist ein Preisträgerfilm des Darßer NaturfilmFestivals.
Nach der Vorführung gibt es ein Filmgespräch mit den Produzenten Jens Westphalen und Thoralf Grospitz und Axel Jahn von der Loki Schmidt Stiftung.