Olivier Latry, Orgel
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© William Beaucardet

Mit Olivier Latry kehrt einer der renommiertesten Organisten unserer Tage an die Orgel der Elbphilharmonie zurück. Als einer der Organisten der Pariser Kathedrale Notre-Dame repräsentiert er eine der wohl ältesten und bedeutendsten musikalischen Traditionen der Musikgeschichte. Das spiegelt auch sein Programm wider – das besteht ausschließlich aus Werken ehemaliger Organisten von Notre-Dame und damit Vorgängern von Latry.

So etwa Louis Vierne: Dessen Orgelsinfonien zählen zu den unumstrittenen Höhepunkten der Orgelsinfonik, insbesondere die dritte. Sie ist die wohl bekannteste von insgesamt sechs und ein Werk voller Dramatik, Lyrik und Mystik. Nicht weniger bekannt ist Pierre Cochereaus Boléro. Einst als Improvisation entstanden und erst später schriftlich fixiert, hat der legendäre Titulaire von Notre-Dame aus einem schlichten Thema eines seiner Amtsvorgänger eine berauschende Klangorgie gemacht.

Auch Olivier Latry ist als begnadeter Improvisator bekannt, eine in Frankreich traditionell gepflegte Disziplin, in der er als einfallsreicher Meister gilt. Bevor er aber davon eine Kostprobe gibt, ist noch Musik von Jean-Pierre Leguay zu hören, bis 2016 einer der Kollegen von Latry an Notre-Dame. Leguay gilt als Komponist, der die musikalische Tradition in die Zukunft führen will. Selbst ein meisterhafter Improvisator, bewegt sich seine innovative Musik oft abseits zementierter Traditionen, greift diese aber auf originelle Weise auf.

BESETZUNG

Olivier Latry Orgel

Thomas Schwarz Schlagzeug

Moisés Santos Bueno Schlagzeug

PROGRAMM

Louis Vierne
Sinfonie für Orgel Nr. 3 fis-Moll op. 28

- Pause -

Pierre Cochereau
Boléro sur un thème de Charles Racquet für Orgel und Schlagzeug

Jean-Pierre Leguay
Letzter Satz / aus: Sonate für Orgel Nr. 1

sowie Improvisationen von Olivier Latry

 

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