Orpheus vs. Eurydike Theater

  • Nele Diekjobst als Eurydike und Jens Marcus Wasserstraß als Orpheus
    © VHS Sachsenwald
  • Plakat Orpheus vs. Eurydike
    © VHS Sachsenwald

Satire pur in der VHS Sachsenwald. Das Theaterensemble hat aus Jaques Offenbachs Operette "Orpheus in der Unterwelt" eine Komödie gemacht. Und, so viel sei verraten: Es wird auch musikalisch...

Der uralte Mythos von Orpheus und Eurydike berichtet vom Künstler Orpheus, dessen Gesang selbst wilde Tiere bezähmen und die Götter zum Weinen zu bringen vermag. Als seine geliebte Frau Eurydike stirbt, ist seine Klage so herzzerreißend, dass die Götter ihm erlauben, sie aus der Unterwelt wieder zurückzuholen, unter der Bedingung, dass er sich beim Gang aus dem Hades nicht umdreht. Aber er vertraut der Abmachung nicht - und so verliert er seine Frau für immer. Der Mythos ist klug: Auch Liebe über den Tod hinaus, auch die Kunst, kann den Tod nicht besiegen. Trotzdem wurde diese Geschichte zu einem Symbol für Liebe und Treue.

Der große Spötter Jaques Offenbach macht in seiner Operette „Orpheus in der Unterwelt“ mit der ihm eigenen spitzen Feder aus der rührenden Geschichte über ewige eheliche Treue eine freche Parodie:

Orpheus, Geigenlehrer am Gymnasium in Theben, treibt’s fröhlich mit seinen Schülerinnen und Eurydike techtelmechtel mit dem Schäfer Aristeus. Also, endlich sind sich die Eheleute mal einig: Scheidung! Aber der Schäfer hat sich inzwischen als Gott Pluto entpuppt, der Eurydike in seine Unterwelt entführt hat. Auch gut, oder? Aber da meldet sich die öffentliche Meinung zu Wort. Was wird aus dem Mythos von der Liebe über den Tod hinaus? Schließlich müssen ja selbst die Schulkinder die antike Story auswendig lernen! Orpheus muss seine Gattin wieder zurückholen, ob er will oder nicht. Also auf zu den Olympischen Göttern und dann ab in die Unterwelt.

Das Theaterensemble der VHS hat unter Leitung von Brigitte Oels aus der Operette eine Komödie gemacht, aber unter der musikalischen Anleitung von Jutta Dahl gibt es durchaus auch so einiges aus der Offenbach-Operette.

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VHS Sachsenwald (Studiobühne)

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