In der Saison 2026/27 steht die Reihe der Philharmonischen Konzerte ganz im Zeichen Ludwig van Beethovens, dessen Todestag sich 2027 zum 200. Mal jährt. Anlass, die Grenzen der Zeit aufzuheben und Beethoven neu zu hören: als Kraftfeld, als Gefühl, als universelle Sprache. Unter dem Motto »ZeitenLos« kombiniert Omer Meir Wellber die 37 Sätze der neun Sinfonien zu neuen Klangräumen – voll von Leben, Stimmungen und inneren Beziehungen, Ideen und Inspirationen. Eine Reise zwischen Ewigkeit und Augenblick. Dabei ist wohl kein Motiv einer Sinfonie so bekannt wie das »Schicksalsmotiv« aus Beethovens Fünfter, welches das gesamte Werk durchzieht. In Kombination mit Sätzen der Siebten und Vierten Sinfonie eröffnet sich ein harmonisches und rhythmisches Spannungsfeld, das Beethovens Musik in einen neuen Kontext jenseits aller Hörgewohnheiten versetzt. Das Schicksal steht auch im Mittelpunkt von Tschaikowskys sinfonischer Dichtung »Fatum«, die den Beginn des Programms markiert, und das Klavierkonzert »Silence of Anatolia« von Fazıl Say umrahmt, das dieser selbst als Solist darbieten wird.
BESETZUNG
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg Orchester
Fazıl Say Klavier
Omer Meir Wellber Dirigent
PROGRAMM
ZEITENLOS⁷⁴⁵⁵
Piotr I. Tschaikowsky
Sinfonische Fantasie op. posth. 77 »Fatum«
Fazıl Say
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 op. 11 »Silence of Anatolia«
Ludwig van Beethoven
Poco sostenuto – Vivace
Ludwig van Beethoven
Adagio cantabile
Ludwig van Beethoven
Allegros