Sieben Wege, Kylie Jenner zu töten
Jasmine Lee-Jones/ dt. von Enis Maci
Für Cleo, alias @incognegro, steht eines fest: Kylie Jenner, die laut Forbes-Magazin mit 21 Jahren die jüngste Self-made-Milliardärin aller Zeiten ist, muss weg. Also startet @incognegro einen Shitstorm: Wie könnte man Kylie Jenner töten? Verdient hätte sie es ihrer Meinung nach, denn während schwarze Frauen jahrhundertelang für ihr Aussehen diskriminiert wurden, hates Kylie Jenner geschafft, genau diesen Look für sich zu vermarkten und Profit daraus zu schlagen. Cleos Aktion schlägt Wellen – auf ihre Tweets folgen Retweets, Likes und zig Kommentare. Doch der Shitstorm läuft aus dem Ruder, sogar ihre beste Freundin Kara sondert sich von ihr ab – online wie offline –, bis bald nicht mehr klar ist, wo die Grenze zwischen Twittersphäre und „In Real Life“ verläuft.
Jasmine Lee-Jones (*1998 in London) schuf mit „SIEBEN WEGE, KYLIE JENNER ZU TÖTEN“ einen der spannendsten und kühnsten zeitgenössischen Texte der letzten Jahre. Sie widmet sich darin nicht nur höchst aktuellen Themen wie Cybermobbing und der Macht sozialer Netzwerke, sondern beleuchtet auch eindrucksvoll und ungeschönt Rassismus, Schwarzsein, schwarze Weiblichkeit, kulturelle Aneignung, Queerness und die Frage nach der ungerechten Verteilung von Privilegien – das Stück der Stunde!.
Mit Davina Fox
Landesbühne Niedersachsen Nord GmbH, Wilhelmshaven
(c) Volker Beinhorn
Sieben Wege, Kylie Jenner zu töten - Sieben Theater
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