Im 19. und frühen 20. Jahrhundert wurde Altona zu einer Industriestadt. Politisch geprägt durch die Arbeiterbewegung, die hier besonders stark war. Auf deren Geschichte stoßen wir gleich zu Beginn im »Walter Möller Park«. Er erinnert an den Altonaer Blutsonntag von 1932, an den Widerstand der Altonaer Arbeiterschaft gegen einen Aufmarsch der Nazis.
Immer wieder stoßen wir auf diese Traditionen. Am Amtsgericht, auch am »Platz der Republik«, der während der Novemberrevolution von 1918 Versammlungsstätte für die Arbeiter- und Soldatenräte wurde. Hier sehen wir aber auch den Stuhlmannbrunnen, der eher die bürgerlichen Freiheitstraditionen dieser Stadt verkörpert, auch die Konkurrenzbeziehungen zum benachbarten Hamburg.