STATUS
Franziska Jakobi & Team
Die Welt unsicher geworden. Unsere Gewissheiten sind in Frage gestellt und von einem Moment auf den anderen kann sich bei uns – zack – alles ändern. Es droht Statusverlust.
Wie damit umzugehen ist, weiß der ukrainische Schauspieler Nikita Petrosian. In einer multiperspektivischen One-Man-Show und mit einem reichhaltigen performerischen Repertoire wird er es dem Publikum beweisen: Er weiß, wie Status funktioniert. Er kann sein, was immer er sein will, so lange er nur hart genug arbeitet und immer freundlich lächelt. Es gilt der Aufstiegsgedanke.
Als Showmaster schwankt er dabei zwischen Comedy und Tragik, zwischen aufrichtigen biografischen Einblicken und selbstdarstellerischen Überhöhungen, zwischen dem Dasein als Kriegsflüchtling und dem Dasein als Bühnenmensch. Wie findet man Anschluss in einer von Kategorien und Abgrenzung bestimmten Welt? Im schillernden Spiegel der selbstdarstellerischen Vereinzelungsgesellschaft verschmelzen wir alle zu einer glitzernden Nummernshow des Glücks.
Cause it’s a bittersweet symphony, that’s life / slave to money, then you die / no change, I can change, I can change, I can change / I’m a million different people from one day to the next
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Dauer: ca. 65 Minuten
Sprache: Deutsch. Kurze Passagen Englisch, Ukrainisch und Russisch. Jede Sprache wird übersetzt, illustriert oder in anderer Form verständlich dargestellt.
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Künstlerische Leitung, Regie: Franziska Jakobi / Dramaturgische Mitarbeit: Ruby Behrmann / Performance: Nikita Petrosian / Kostüm: Johanna Helen Baumann / Produktionsleitung: Gregory Popov / Bühne: Kathrine Altaparmakov / Musik: Simon Rösel / Licht: Sönke C. Herm / Öffentlichkeitsarbeit: Hark Empen, Farina Jäger-Stabenow
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Wiederaufnahme ermöglicht durch die Wiederaufnahme- und Gastspielförderung des Dachverbands freie darstellende Künste Hamburg aus Mitteln der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien.
Produktion gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg, der Hamburgischen Kulturstiftung, der Claussen-Simon-Stiftung, unterstützt von der Probebühne im Gängeviertel.