Bitte beachten Sie: Die Leitung des Konzerts übernimmt Jonathan Stockhammer, da Han-Na Chang ihren Auftritt krankheitsbedingt absagen musste. Das Programm bleibt unverändert.
Richard Strauss’ Tondichtung »Ein Heldenleben« steht im Mittelpunkt dieses Konzertprogramms zwischen Jubel und Nachdenklichkeit, welche das Leben eben jenes Helden mit einem gewaltigen Orchester in kraftvolle und ergreifende Töne malt. Wenn Jonathan Stockhammerdie Oktaven ausmessenden Es-Dur-Schritte dieser Tondichtung zum Klingen bringt, zeigen Orchester und Laeiszhalle, was sie können. Ein strahlender Held wird lebendig – doch er wäre ein reiner Realitätsflüchtling, dächte er nicht nach, trauerte er nicht auch.
Vor diesem Hintergrund erklingen Edvard Griegs farbenprächtige und stimmungsreiche »Peer Gynt«-Suite Nr. 1 – von der idyllischen »Morgenstimmung« bis hin zum Drama »In der Halle des Bergkönigs« – und Jörg Widmanns bewegender »Trauermarsch« für Klavier und Orchester. Der aufstrebende Pianist Anton Gerzenberg (Martha-Argerich-Steinway-Preisträger 2024) gibt dabei sein Orchesterdebüt bei den Symphonikern und setzt die melancholischen wie triumphalen Momente von Widmanns Werk mit brillanter Klangsprache um.
BESETZUNG
Symphoniker Hamburg Orchester
Anton Gerzenberg Klavier
Jonathan Stockhammer Dirigent
PROGRAMM
Edvard Grieg
Peer Gynt Suite Nr. 1 op. 46
Jörg Widmann
Trauermarsch für Klavier und Orchester
Richard Strauss
Ein Heldenleben