"Jeder stirbt für sich allein" nach Hans Fallada in der Bearbeitung von Jörn Bansemer.
Berlin 1940, das Ehepaar Otto und Anna Quangel erhalten einen Feldpostbrief mit der Nachricht, dass ihr Sohn gefallen ist. Mit der Nachricht vom Tod ihres Sohnes beginnt sich ihr Blick auf das NS Regime zu wandeln. Sie beschließen, stillen Widerstand zu leisten, indem sie regimekritische Postkarten auf viel begangenen öffentlichen Plätzen auslegen – ein einsamer, gefährlicher Akt der Menschlichkeit. Während die Gestapo unerbittlich nach den Urhebern fahndet, entfaltet das Stück ein vielstimmiges Bild einer von Angst, Anpassung und moralischen Entscheidungen geprägten Gesellschaft. Jeder stirbt für sich allein erzählt von Mut im Kleinen und der Frage, was Widerstand im Angesicht von Bedrohung, Schikane und Willkür bedeutet.
Termine :
13., 14.,15. März und 19.,20.,21.,22. März
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