Unearth Ballett & Tanz

  • Tanztriennale Keyvisual
    © Amen Gestaltung

Für diese Performance kann man einzelne Slots buchen. Mit jedem Slot kann man bis zum Ende bleiben, jederzeit unterbrechen, zurückkommen oder auch eher gehen. Wir empfehlen für das bestmögliche Erlebnis, die Performance von Anfang bis Ende zu sehen.

In „Unearth“ versammelt Jefta van Dinther zehn Tänzer:innen in einer reduzierten Choreographie für Körper und Stimme. In seinem charakteristischen interdisziplinären Stil, der sein umfangreiches Repertoire an Wissen über menschliches Verhalten und die damit verbundenen Ökosysteme widerspiegelt, hinterfragt Jefta van Dinther unseren Drang, immer wieder neu zu fühlen. Im Mittelpunkt steht das menschliche Verlangen, Vergangenes wiederzubeleben und die Sehnsucht, Erlebtes zu wiederholen. „Unearth“ zeigt den schier unerschöpflichen psychischen und physischen Einfallsreichtum des Körpers. Die immersives Durational Performance zieht das Publikum durch die Intensität der Wiederholung in ihren Bann und lädt dazu ein, in introspektiver Muße zu verweilen. “Unearth” erkundet den Körper als Material und stellt Zugehörigkeit, Sinn und Sterblichkeit als gesellschaftliche und spirituelle Konstrukte heraus.

Jefta van Dinther ist Choreograph und Tänzer. Seine Arbeit zeichnet sich durch einen rigorosen körperlichen Ansatz aus und impliziert stets eine inszenierte Erforschung der Bewegung selbst. Der sich bewegende Körper steht im Mittelpunkt seiner Praxis, gehört jedoch zu und interagiert mit einem Körper aus Licht, Klang und Materialien. Zentral in seiner Arbeit ist die Frage, was es bedeutet, menschlich zu sein in Bezug auf Gesellschaft, Gemeinschaft und Umwelt, aber auch hinsichtlich anderer Lebensformen. Jefta van Dinthers Performances reichen in metaphysische oder überweltliche Bereiche und befassen sich mit Begriffen wie Illusion, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, Synästhesie, Dunkelheit, Arbeit, Sex, dem Unheimlichen, Affekt, Stimme und Bild.

Dies ist ein Eintrag aus der Veranstaltungsdatenbank für die Metropolregion Hamburg.
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© mediaserver.hamburg.de / DoubleVision

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