Welche erinnerungskulturell bedeutsamen Orte prägen unsere öffentliche Wahrnehmung – und welche nicht? Begleitend zur aktuellen Sonderausstellung „Auschwitz, Fußnoten“ beschäftigt sich dieser Abend mit der Debatte um die Sichtbarkeit von geschichtsträchtigen Orten in Hamburg. Akteur:innen verschiedener bekannter und weniger bekannter Hamburger Orte diskutieren über die Herausforderungen für Geschichtsschreibung und Gedenkkultur sowie über zivilgesellschaftliche Formen des Gedenkens bzw. der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.
Mit:
Impuls: Sven Ellerbrock, Fotograf, Kurator der Ausstellung „Auschwitz, Fußnoten“
Barbara Hartje, Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme e.V. für die Initiativgruppe Gedenkort Kinderkrankenhaus Rothenburgsort
Dr. Kim Todzi, Historiker, bis März 2025 wissenschaftlicher Koordinator des Projektverbundes „Forschungsstelle ‚Hamburgs (post-)koloniales Erbe / Hamburg und die frühe Globalisierung’“
Michael Batz, Autor und Lichtkünstler, engagiert sich u.a. für die Sichtbarmachung Orte jüdischen Lebens in Hamburg
Moderation: Corinna Below, Journalistin
Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche des Gedenkens des Bezirks Hamburg-Mitte.