Die Ausstellung portraitiert zehn Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine: Sie waren als Jugendliche zur Zwangsarbeit deportiert oder mit ihren Eltern verschleppt worden, einige wurden in der Zwangsarbeit geboren. Portraitiert werden auch Romn*ja, die die deutsche Besatzung erlebten. Der ukrainische Fotograf Kostyantyn Chernichkin besuchte 2024 und 2025 diese Menschen, deren Alltag heute vom Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine geprägt ist.
Die Ausstellung wurde entwickelt vom „Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine“, dem 47 Gedenkstätten, Stiftungen und Erinnerungsinitiativen angehören. Ziel ist es, Überlebende der NS-Verfolgung und ihre Familien mit Hilfe zivilgesellschaftlicher Partner*innen vor Ort zu unterstützen.
Am 2. Mai präsentieren Mitarbeiter*innen des Hilfsnetzwerks die Ausstellung im Rahmen von „Memory Matters. Vielfältiges Erinnern zum 81. Jahrestag“ in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.
Spendenmöglichkeit über die Website des Hilfsnetzwerks: hilfsnetzwerk-nsverfolgte.de