Vinci: Oratorio per la Madonna del Rosario
  • Klassik

© RibaltaLuce Studio

Neben Venedig gehörte auch Neapel ab dem 17. Jahrhundert zu den bedeutendsten Musikstädten Italiens. Der französische Jurist und Philologe Charles de Brosses bezeichnete sie sogar als »Hauptstadt der musikalischen Welt«. Großen Anteil an dieser Einschätzung hatte die sogenannte »Neapolitanische Schule« – eine Komponistengruppe, die mehr als hundert Jahre lang von Neapel ausgehend die Geschichte der Oper maßgeblich bestimmte und sich stilistisch zwischen Spätbarock und Vorklassik bewegte. Neben den heute noch sehr bekannten Komponisten Alessandro Scarlatti und Giovanni Battista Pergolesi gehörte auch Leonardo Vinci zu diesem Zirkel. Mit seinem »Oratorio per la Madonna del Rosario« ist nun, 300 Jahre nach der Uraufführung, eine echte Rarität und Wiederentdeckung zum Auftakt des Festivals »Viva Napoli« zu erleben.

Denn zwar blieben Leonardo Vincis Opern auch nach seinem Tod 1730 noch lange Zeit auf den Spielplänen stehen – ein Beweis für das enorme Renommee des Komponisten. Doch das Oratorium zu Ehren der Rosenkranzmadonna ist lediglich in einer einzigen Handschrift überliefert und wurde seit der Entstehung um 1723 praktisch gar nicht mehr aufgeführt. Eine Herausforderung, die wie gemacht zu sein scheint für das 2014 gegründete Alte-Musik-Ensemble Arsenale Sonoro, das es sich zum Ziel gesetzt hat, vergessene musikalische Schätze der Barockzeit mit akribischer Forschung und leidenschaftlicher Hingabe wiederzubeleben. Mit Vincis Wiederentdeckung gibt es nun sein Debüt in der Laeiszhalle.

BESETZUNG

Arsenale Sonoro Ensemble

Francesca Aspromonte Sopran

Nicolò Balducci Sopran

Sonia Prina Alt

Mauro Borgioni Bass

Boris Begelman Violine und Leitung

PROGRAMM

Leonardo Vinci
Oratorio per la Madonna del Rosario

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