Digitale Gewalt gegen Frauen und wie man damit umgeht
Dickpics sind keine harmlosen Flirts – ungefragt verschickt können sie strafbar sein und bei Betroffenen Schock, Ekel und Fassungslosigkeit auslösen.
Auch Deepfakes gehören inzwischen zum Alltag sozialer Medien. Was als Unterhaltung erscheint, kann ernste Folgen haben: Manipulierte Bilder und Videos untergraben Vertrauen in Fakten, beeinflussen politische Prozesse und schaden Einzelpersonen. Besonders betroffen sind Frauen, die sich öffentlich äußern, aber auch Frauen im privaten Umfeld. Digitale Gewalt richtet sich häufig gegen ihre Sexualität und hat das Ziel, sie zum Schweigen zu bringen.
Der Verein HateAid unterstützt Betroffene digitaler Gewalt mit Beratung und rechtl. Hilfe, sensibilisiert Politik und Gesellschaft und setzt sich für demokratische Werte sowie eine digitale Welt ein, in der Meinungsfreiheit und Teilhabe möglich sind.