Dieser Rundgang beschäftigt sich mit der Gruppe der „Zeugen Jehovas“, die ab 1940 im KZ Neuengamme und seinen Außenlagern inhaftiert wurden.
Die Glaubensgemeinschaft der „Zeugen Jehovas“ war bereits 1933 verboten worden. Ihre Mitglieder wurden verfolgt und inhaftiert, zum Teil auch in Konzentrationslagern.
Der Rundgang beleuchtet anhand von Dokumenten und biografischen Beispielen die Hintergründe der Verfolgung sowie die besonderen Bedingungen dieser Häftlingsgruppe im KZ Neuengamme. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, wie „Zeugen Jehovas“ trotz der alltäglichen Gewalt im Lager ihren Glauben bewahren konnten und welche Bedeutung der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe für das Überleben hatte.
Referierende*r: Mika Pluschok (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)
Kosten: 5,- Euro, ermäßigt: 3,- Euro
Anmeldung über unser Online-Formular
Treffpunkt: Service-Point am Haupteingang der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Ende: Denkmal für die „Zeugen Jehovas“ im Gedenkhain