Ansgarkirche zu Langenhorn
Ansgarkirche zu Langenhorn
Seit dem 14. Jahrhundert gehört Langenhorn zu Hamburg, bis zum 19. Jahrhundert gehörte es zur Kirchengemeinde St. Johannis Eppendorf. Durch das große Bevölkerungswachstum in den 1920er Jahren wurden 1927 erste Ideen für den Bau einer Kirche in Langenhorn diskutiert. Die Grundsteinlegung für die Kirche war im Juli 1929. Sie sollte mit ihrem Betonskelett einer der ersten Betongroßbauten in Langenhorn werden. Der Festgottesdienst zur Einweihung fand rund ein Jahr später statt. Eine unfreiwillige, bauliche Besonderheit hat die Kirche dem Umstand zu verdanken, dass einer der Maurer während des Baus helle Klinkersteine beiseite gelegt hatte, um ein Parteisymbol in die Fassade zu integrieren. Dieses findet sich auch heute noch sichtbar an der Südseite der Kirche. Ihre Orgel bekam die Kirche ein Jahr nach ihrer Einweihung, die ursprünglichen Stahlglocken aus 1930 wurden 2008 durch "Second-Hand-Glocken" aus Bronze ersetzt. Seit 1935 ist die Gemeinde Langenhorn eigenständig. Heute ist die Ansgarkirche selbst Mutterkirche für andere Gemeinden in Langenhorn.
Seit April 2008 steht die Kirche, zusammen mit dem Kriegerdenkmal von 1930 und dem dazugehörigen Hain, unter Denkmalschutz.
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