Glasmuseum Gnarrenburg

© Sven Bardua
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Glasmuseum Gnarrenburg

Flaschen aus dem Moor für den Weltmarkt. Das am Rand großer Moorgebiete liegende Gnarrenburg ist für seinen Torf bekannt. Er wurde nach Hamburg und Bremen verschifft, war aber auch für die seit 1750 hier ansässige Glasindustrie wichtig. Damit Glas entsteht, muss eine Schmelze aus Quarzsand, Soda, Kalk und Pottasche auf mehr als 1.200 Grad Celsius erhitzt werden. Dafür wurde der Torf in einem Meiler verkohlt. Mit dem entstehenden Brenngas wurde die Glasschmelze hergestellt. Torf war in der Region reichlich vorhanden. 

Die 1976 stillgelegte Marienhütte war die größte von vier Glashütten im Ort. Ihr wichtigstes Produkt waren die seit 1881 hergestellten Tropfenzähler, die den Weltmarkt eroberten. Damit war erstmals ein genaues Dosieren von flüssigen Medikamenten möglich. Um der Nachfrage gerecht zu werden, kaufte Hüttenbesitzer Hermann Lamprecht die Werke in Breitenstein/Harz (1890) und Immenhausen bei Kassel (1908) hinzu. Um 1950 exportierte der Gnarrenburger Betrieb ein Drittel der Ware. Transportiert wurde sie traditionell auf dem Wasser: Vom Oste-Hamme-Kanal führte neben dem Kirchdamm ein Stichkanal zum Werk. Erst 1909 kam die Schifffahrt hier zum Erliegen. Denn damals wurde die Kleinbahn nach Bremervörde in Betrieb genommen.

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