Allmende - ein soziales und ökologisches Wohn- und Arbeitsprojekt in Ahrensburg-Wulfsdorf stellt sich vor.
Was verbirgt sich hinter diesem Begriff Allmende? Und was bedeutet „selbstverwaltetes Dorfprojekt“? Kennen Sie Allmende Wulfsdorf?
Fährt man von Ahrensburg über den Bornkampsweg nach Volksdorf, so kommt man kurz nach der Wulfsdorfer Feuerwache gegenüber dem schönen Parksee des Vereins Jordsand an einem Parkplatz mit dahinter liegendem Kindergarten, einem Gebäude-Komplex namens "Torhaus" und "Gesundheitszentrum" und einem "Haus der Zeit" vorbei; die Bus-End-Haltestelle der Linie 169 davor benennt diesen Ort sogleich: als "Allmende". Das einst der Stadt Hamburg gehörende große Gelände im Ortsteil Wulfsdorf wurde lange als Besserungsanstalt für männliche Jugendliche benutzt und später zu einem Ausbildungszentrum umfunktioniert. Um die Jahrtausendwende stand das Gelände zum Verkauf. Der Weg für den Initiativkreis um Gut Wulfsdorf mit einer Handvoll MitstreiterInnen wurde frei für die Realisierung einer Vision zu einem ökologischem Wohn- und Arbeitsprojekt für 250 Menschen. Die Planungs- und Bauphase bis zum Einzug dauerte fünf Jahre. Unser Wunsch war : ein unteilbares Gelände ohne Autoverkehr, ökologisch und selbstverwaltet.
Was und wer lebt hier (bereits seit 20 Jahren) und woraus ist diese geordnet anmutende Ansammlung von Häusern entstanden? Kurz weiter in Fahrtrichtung Westen folgt dann noch das "Gut Wulfsdorf" mit seinem Hofladen: das wirkt alles wie fast aufeinander abgestimmt und einander zugehörig. Ist es das? Von Ursprung und Absichten dieses kleinen Stadtteils von Ahrensburg werden BewohnerInnen von Allmende am 19.Juni, ab 19:30 Uhr, in der St.Johanneskirche in Wort und Bild berichten.
Veranstalter: Förderverein St. Johannes e.V.