Über fünf Millionen Menschen in Deutschland leben in Armut – und bleiben im öffentlichen Diskurs dennoch weitgehend unsichtbar. In einer Gesellschaft, in der sich viele wirtschaftlich bedroht fühlen, geht unter, was tatsächliche Armut bedeutet: strukturell, existenziell, zwischenmenschlich. Das Stück #armutsbetroffen spricht nicht über Armut, sondern aus ihr heraus. Die Inszenierung zeichnet ein vielstimmiges und widerständiges Bild einer ausgegrenzten Gruppe, die nicht länger schweigen will. Als Panoptikum aus Stimmen, Geschichten, Tweets und Emotionen setzt sich das Stück mit einem Phänomen auseinander, das in einer wohlhabenden Gesellschaft eine zynische Funktion erfüllt: Prekäre Armut legitimiert und begründet den übergroßen Reichtum.
#armutsbetroffen Theater
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