Ein Paukenschlag in der Klavierwelt: Als Arsenii Moon beim renommierten Busoni Klavierwettbewerb 2023 antrat, schaffte er Historisches: Weil die strenge Jury einstimmig für Moon votete, erhielt er zusätzlich den prestigeträchtigen Arturo-Benedetti-Michelangeli-Preis – das war fast 30 Jahre lang niemandem mehr gelungen. In seinem Rezital bringt der junge Pianist zwei gänzlich unterschiedliche Komponisten in einen reizvollen Dialog.
Moon verzahnt die zwei konträren Klangwelten von Domenico Scarlatti und Alexander Skrjabin, indem er abwechselnd Sonaten des Italieners und Préludes des Russen spielt. So entsteht eine reizvolle Spannung zwischen den filigranen, perlenden Sonaten und den ätherischen, flächigen Préludes, die bis zum Ende anhält.
Mit seinem feingliedrigen und ausgefeilten Spiel überzeugte Moon schon einmal das Publikum der Elbphilharmonie. Das Hamburger Abendblatt schrieb begeistert: »Der Pianist spielt das Stück nicht nur, er versenkt sich in die Musik, zelebriert ihre Aura. Der Kleine Saal wird zum spirituellen Ort.« Diesen Ort beschwört Moon nun ein weiteres Mal mit seinem einzigartigen Talent und musikalischem Gespür
BESETZUNG
Arsenii Moon Klavier
PROGRAMM
Johannes Brahms
Drei Intermezzi op. 117
Carl Tausig
Pastorale e-Moll nach Scarlattis Sonte d-Moll K 9
Domenico Scarlatti
Sonate Es-Dur K 193
Domenico Scarlatti
Sonate cis-Moll K 247
Domenico Scarlatti
Sonate A-Dur K 322
Sonate C-Dur K 515
- Pause -
Alexander Skrjabin
Sonate Nr. 2 op. 19 »Sonate-Fantasie«
Domenico Scarlatti
Sonate C-Dur K 159
Alexander Skrjabin
Prélude C-Dur op. 11/1
Domenico Scarlatti
Sonate a-Moll K 109
Alexander Skrjabin
Prélude a-Moll op. 11/2
Domenico Scarlatti
Sonate d-Moll K 444
Alexander Skrjabin
Prélude fis-Moll op. 11/8
Domenico Scarlatti
Sonate h-Moll K 27
Alexander Skrjabin
Prélude es-Moll op. 11/14
Alexander Skrjabin
Prélude Des-Dur op. 11/15
Domenico Scarlatti
Sonate f-Moll K 239
Alexander Skrjabin
Prélude Es-Dur op. 11/19
Domenico Scarlatti
Sonate g-Moll K 43
Alexander Skrjabin
Prélude d-Moll op. 11/24