Es gab Zeiten da war die Toleranz grösser die Neugier stärker und die Haare bunter man konnte vorher nix prüfen, weil es kein Netz gab und und… und ist einfach mal auf ein Konzert gegangen (Udo Jürgens 1976)
aber wer ist „Ausgestorben“?
Es liest sich wie eine Spamgeckmail aber es stimmt alles, was jetzt kommt:
Gitarre 1 Atli Grund „Chef Atli“ in Island geborgen ehemalig „Angeschissen“ und „ Big Balls and the great white Idiot” Hamburg’s erster PUNKBAND 69 (Rücken)
Gitarre 2 Thomas Wenzel “Vize” in Elmshorn geboren ehemalig „Die Sterne“ „Cow“ aktuell „Goldenen Zitronen“ und „Kleiber „ 63 (hat nix)
Bass Uwe Roth „Der Franzose” 20 Jahre Bootsbauer in Marseille als es noch leerer war und in den 90zigern bei „Arm“ und „Das Moor“ 60 (Rücken)
Schlagzeug Elmer Günther „Junior“ spielte bei „Parole Trixie“ und „Tolerantes Brandenburg“49 (hat nix)
Sänger Jens Rachut „der Sensible“ sang bei verschiedenen Kombos aktuell bei „Ausgestorben“ 71 (Gefäß Störung im linken Fuß und leicht zu hohen Blutdruck 95/155 eigestellt) wer die Hummeln schätzt und unterstützt sollte keine Angst haben denn falls sie stechen ihr Stachel hat keinen Widerhaken (unbekannter ADHS Besitzer 2006) und falls man Bock auf rumpeligen trashigen Punk mit Gitarrensoli(endlich) anno 1876 sollte man dancing gut fürs Herz und der Freude am dancen.
Gutes mit gutem vermischt 3 Eiswürfel drauf und drehen bis der Schwindel klopft
Also mehr gibts nicht raus zuholen!!
Bis später
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Ein Name. Ein Sound.
Julia Wilton (Pop Tarts, Das Bierbeben) singt und spielt Bass. Ergänzt wird sie von Julia Krummhauer, die an den Keyboards den Sound verdichtet und Background singt. Die Songs entstehen gemeinsam.
Hier trifft die visionäre Obsession eines Werner Herzog auf die subversive literarische Kante des MÄRZ Verlags. Die Julias liefern den ultimativen Soundtrack zum radikalen, unbeirrten Älterwerden. Wie sich das anfühlt? Ungefähr so, als würde man mit einer brennenden Zigarette und einer Schale Pommes in der Hand der Welt beim
Untergehen zuschauen.
Musikalisch bedienen sich die beiden gnadenlos und stilsicher aus der popkulturellen Schatztruhe der 60er, 70er und 80er Jahre. Das Ergebnis ist eine schillernde Melange, die einerseits vertraut aus den Boxen rauscht wie das Nachmittagsprogramm auf Radio 88,8 und andererseits die surreale, mörderische Hitze eines völlig aus dem Ruder gelaufenen Trips nach Acapulco in sich trägt.