Was verbindet die Musik des Barock mit dem Jazz?
Mehr, als man vermuten würde.
Improvisation, Rhythmus, Zartheit, Leidenschaft – all das gehört zur Musik des Barock. Drei Jahrhunderte später prägen dieselben Elemente auch den Jazz.
Natürlich hat der Jazz viele Gesichter. Doch sein Ursprung liegt – ebenso wie der des Barock – in der Kunst der Improvisation: Musik entsteht im Augenblick.
Der Pianist und Komponist Mike Kaufmann-Portnikow präsentiert mit seinem musikalischen Monolog ein Solokonzert, in dem der Flügel erzählt, zeichnet und improvisiert.
Im Programm Barocko-Jazz erklingen musikalische Porträts nach Themen von Bach, Scarlatti, Berezovsky, Wedel sowie die Uraufführung von Mike Kaufman-Portnikovs neuem Werk „Kleiner Zyklus von Jazz-Sonaten“.
Die europäische Presse bezeichnet Mike Kaufmann-Portnikow als „Meister der Improvisation“ und „Magier der Töne“. Jeder seiner Konzertabende beginnt mit einer intensiven Auseinandersetzung mit dem musikalischen Material, zahlreichen Proben und mündet in die Improvisation auf der Bühne. Deshalb gleicht kein Konzert dem anderen.
„Wenn sie heute leben würden, würden sie Jazz spielen.“ So beschreibt Mike Kaufmann-Portnikow die Komponisten des Barock.