In diesem Konzert des Hörsalon steht das Violakonzert von Béla Bartók als zentrales Werk im Mittelpunkt. Aus den verschiedenen Lebens- und Schaffensbereichen erklingen Beispiele der Metamorphose der Musik in Bartóks Werken.
Bartók gilt als einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seine künstlerische Entwicklung erfuhr um das Jahr 1912 eine starke Neuorientierung und zeigt exemplarisch den inneren Übergang der Zeit des Umbruches von der romantischen Musikepoche zu den neuen Formen der Musik im 20. Jahrhundert. Nie hat die Inspiration durch die Volksmusik oder archaische Tonalitäten bei Bartók zu einem schlichten Folklorismus geführt. Seine Musiksprache
bezieht die ungarische Volksmusik ein, verbindet sie aber mit Errungenschaften der Musikmoderne.
Programm:
Bartók: Viola-Konzert, Rhapsody No. 1, Rumanischer Tanz op 8/1 aus "Ein Abend auf dem Lande", 6 rumänische Tänze
Roswitha Elisabeth Killian, Viola und Eva Barta, Klavier