Körper gehen laufen und baden, Körper genießen und schmerzen, sie werden trainiert und perfektioniert. Unsere zeitgenössischen Körper sind erschöpft und sollen doch ewig leben. Sie werden gemalt, untersucht, imaginiert, modelliert und manipuliert (manche Schwellung scheint einfach zu anstößig). Im Rahmen der diesjährigen Lesung zum Hieronymus- oder Internationalen Übersetzertag, lassen Hamburgs Übersetzer*innen Körper sprechen. Es wird lustig, traurig, kritisch, politisch und natürlich schweißtreibend. Mit übersetzerischen Leibesübungen aus dem Italienischen, Lettischen, Russischen, Spanischen und Englischen, aus Belletristik, Essay und Sachbuch.
Anlässlich des Internationalen Übersetzer*innentags am 30. September lesen Swen Lasse Awe, Rüdiger Herold, Ingo Herzke, Brigitte Jakobeit, Annette Kopetzki, Alexandra Kranefeld, Inka Marter, Miriam Mandelkow, Henrike Schmidt, Britt Somann-Jung, Christin Ullmann und Karen Witthuhn aus ihren Übersetzungen von Margaret McDonald, Gunars Janovskis, Gary Shteyngart, Chloé Cooper Jones, Erri De Luca, Sophie White, Norah Lange, Anne Landsman, Nina Chabias, Charmaine Wilkerson, Tarpley Hitt und Doyle/Wambach/Doyle.
Im Anschluss bringt DJ Gluteus maximus das Publikum zum Schwitzen.