Die nigerianische Wahl-Londonerin Camilla George gehört zu den wichtigsten Rising Stars der britischen Jazzszene.
Sie ist feste Größe in der neuen Londoner Jazzszene, neben Kollegen wie Nubya Garcia und Shabaka Hutchings.
Ihre Musik ist eine hypnotisierende Mischung aus Afrofuturismus, Hip-Hop und Jazz mit einem politisch gesinnten Subtext, der eine starke Verbindung zu ihrer nigerianischen Identität und ihrem Erbe hat und die afrikanische Geschichte, Kultur und Erfahrungen der Sklaverei widerspiegelt.
Bevor die Saxophonistin ihre eigenen Bandprojekte realisierte, spielte sie in so hochkarätigen Ensembles wie dem Nu Civilisation Orchestra, Jazz Jamaica, den Tomorrows Warriors und den Venus Warriors, einem von Courtney Pine geförderten Frauenensemble.
Bislang hat George drei von der Kritik hochgelobte Soloalben veröffentlicht.
Beeinflusst von Fela Kuti und Charlie Parker, begann sie mit 11 Jahren Saxophon zu spielen und studierte später am Trinity College of Music. 2014 startete sie ihr eigenes, viel beachtetes Projekt.
Ihre Alben "Isang", "The People Could Fly" und "Ibio Ibio" wurden von der Kritik hochgelobt, wobei "Ibio Ibio" ihre Ibibio-Wurzeln feiert.
Camilla ist auf Festivals wie North Sea Jazz und Jazz à Vienne aufgetreten und wurde 2023 bei den Urban Music Awards als bester Jazz-Act ausgezeichnet. Eine spannende, neue Stimme im Jazz, die sich niemand entgehen lassen sollte.
Camilla George Quartet Jazz, Blues, Swing & Chanson
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