Beide kommen aus dem Untergrund, beide arbeiten mit gesprochenem Wort - und beide füllen heute die Hallen: die Rede ist natürlich von Poetry Slam und Stand-up-Comedy! Beide wollen unterhalten, ob mit literarischer Präzision, mit Gags und Punchlines oder mit Message, Inhalt, Meinung. Und doch sind die Kunstsparten so grundverschieden, wie man es sich nur vorstellen kann.
Wir wollen es jetzt schlussendlich klären: Was lieben die Zuschauer*innen mehr? One-Liner und Crowdwork, spontane Publikumsinteraktion, schwarzer Humor und lässige Performance? Oder doch lieber ausgeklügelte Dada-Gedichte mit Reimketten und Doubletime-Rap-Parts, umschmeichelt von lustigen Kurzgeschichten und politischen Pamphleten? In klassischer Kampf der Künste-Manier entscheidet das die einzig wirklich wichtige Jury: das Publikum!
Hier stehen zwei Jahre Bomben bei Open Mics gegen vier Semester Germanistik, die harte Schule des gnadenlosen Comedy-Publikums gegen den harten Schreibtischstuhl des selbstzweifelnden Archetypus „Poet“!
Zwei Stand-up-Comedy-Artists gegen zwei Slam-Koryphäen, ein musikalischer Special Guest, eine neutrale Moderation und vor allem ein grandioser Abend voll Gedankenkraft und Witzgewitter, voll Silbenzählen und Gag-Dichte, voll Pointen und Prämissen. Und vor allem schwebt über dem Abend das Urteil: Was ist besser? Barhocker oder Textblatt, Doppelreim oder Punchline? Comedy oder Poetry Slam?
Comedy vs. Poetry Slam - Eine Veranstaltung von Kampf der Künste Theater & Bühne
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