Die junge Dolmetscherin Eva wird kurzfristig zu einem Prozess gerufen, um vom Polnischen ins Deutsche zu übersetzen – über das, was in Auschwitz geschehen ist. Auf der Anklagebank: Männer aus der Mitte der Gesellschaft. Zum ersten Mal hört Eva von dem Unbegreifbaren, das die junge Bundesrepublik so gründlich unter einer aufschwungsglänzenden Fassade von Normalität verborgen hält. Und plötzlich steht die Frage im Raum: Haben wir wirklich von all dem nichts gewusst?
Mit Deutsches Haus erzählt die Regisseurin Jorinde Dröse (Die Wut, die bleibt, Marschlande) vom Beginn einer Auseinandersetzung, die bis heute nicht abgeschlossen ist. Der erste Roman der Drehbuchautorin Annette Hess (Ku’damm, Weissensee), der nun erstmals für die Bühne adaptiert wird, handelt von persönlicher Verstrickung – und von der Frage, wofür wir uns entscheiden: hinzusehen oder weiterzumachen, als wäre nichts geschehen.
Deutsches Haus Theater
Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.
Suche
Sprachen
Google translator for other languages
Please note that this is an automatic translation.
For better information, you can always switch to the German or English version