Wie wird aus einem belichteten Film ein sichtbares Bild? Im Rahmen von Tomorrow’s Ghosts wird die Dunkelkammer zu einem Ort, an dem Vergangenheit Schritt für Schritt wieder sichtbar wird. Der Workshop vermittelt die Grundlagen der analogen Schwarz-Weiß-Fotografie und zeigt, wie ein fotografisches Bild entsteht – lange bevor ein fertiger Abzug vorliegt. Ausgehend von einem mitgebrachten, noch nicht entwickelten Schwarz-Weiß-Film entstehen zunächst Negative, die die Grundlage für alle weiteren fotografischen Arbeitsschritte bilden. Anschließend werden Kontaktabzüge angefertigt, bei denen die Negative direkt auf Fotopapier belichtet werden. Durch das Experimentieren mit unterschiedlichen Belichtungszeiten und Lichtstärken entsteht ein erster Einblick in die grundlegenden Abläufe und Möglichkeiten der Arbeit im Fotolabor. Der Workshop bietet einen praktischen Einstieg in die analoge Fotografie und vermittelt grundlegende Kenntnisse der Filmentwicklung und Arbeit im Fotolabor. Gleichzeitig eröffnet er einen entschleunigten Zugang zum fotografischen Prozess, bei dem Material, Zeit und handwerkliches Arbeiten eine zentrale Rolle spielen.
Bitte mitbringen: Einen fertig fotografierten, aber noch nicht entwickelten Schwarz-Weiß-Film, z. B. aus einer Schwarz-Weiß-Einwegkamera oder einer analogen Kamera.
Für für junge Erwachsene und Erwachsene ab 16 Jahren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.