Lilli Tollkien
Eine Kindheit zwischen radikaler Freiheit und schmerzlicher Haltlosigkeit: In ihrem Roman »Mit beiden Händen den Himmel stützen« erzählt Lilli Tollkien die bewegende Geschichte von Lale, die in den 1980er-Jahren in einer Berliner Männerkommune aufwächst. Zwischen exzessiven Partys, politischen Utopien und scheinbar grenzenlosen Möglichkeiten erlebt sie eine Welt ohne klare Regeln und ohne die Geborgenheit, nach der sie sich so sehr sehnt. Mit großer poetischer Kraft und schonungsloser Ehrlichkeit entfaltet der Roman ein eindringliches Porträt von Verletzlichkeit, Widerstandskraft und dem Mut, sich selbst eine Stimme zu geben.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Langen Nacht der Literatur Hamburg statt.
Die Moderation übernimmt Anne Sauer.
Der Veranstaltungsraum ist nicht barrierefrei.