10. Juli bis 25. Oktober 2026
Hamburg war für Rolf Nesch Ort der Inspiration, des Experiments und des Aufbruchs. Zwischen Hafenanlagen, Brücken, Konzertsälen und den Straßen St. Paulis entwickelte er Ende der 1920er Jahre jene Bildsprache und technischen Innovationen, die sein Werk bis heute einzigartig machen.
Die Ausstellung "Eine Lust, die tragisch wirkt..." - Rolf Nesch und Hamburg widmet sich den Jahren zwischen 1929 und 1933, in denen Nesch in Hamburg lebte und arbeitete. Gezeigt werden Gemälde mit Hafenmotiven, Zeichnungen aus der Tierwelt Hagenbecks sowie die bedeutenden grafischen Zyklen Karl Muck und sein Orchester, St. Pauli und Hamburger Brücken. Sie zeigen einen Künstler, der die Stadt mit großer Aufmerksamkeit beobachtete und ihre Menschen, Klänge und Bauwerke in eine unverwechselbare Bildsprache übersetzte.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den sogenannten Metalldrucken, mit denen Nesch Anfang der 1930er Jahre neue Wege innerhalb der Druckgrafik beschritt. Arbeiten aus dem norwegischen Spätwerk ergänzen die Ausstellung und zeigen, wie die in Hamburg entwickelten Ideen später in die Materialbilder mündeten, für die er international bekannt wurde.
Ein Höhepunkt der Ausstellung ist das restaurierte Materialbild Alster (1958/59). Das Werk gelangte 2025 in die Stiftung Kunstsammlung Dr. Maike Bruhns und wird nach einer aufwendigen Restaurierung erstmals in der PARABEL präsentiert.
Die Ausstellung wird von Dr. Maike Bruhns und Dr. Pablo Schneider kuratiert.
Hinweis: Aufgrund der historischen Architektur des Gebäudes ist die PARABEL nur eingeschränkt barrierefrei zugänglich.
Öffnungszeiten: Freitag: 14:00 – 18:00 Uhr, Samstag: 11:00 – 18:00 Uhr, Sonntag: 11:00 – 18:00 Uhr
PARABEL. Zentrum für Kunst in Hamburg gGmbH
Fuhlsbüttler Str. 656
22337 Hamburg
Kontakt: info@parabel.hamburg
Telefon: +49-40-60 42 976-0