Welche Bilder von Körpern kennen wir – und welche fehlen? Im Rahmen der Ausstellung Cocktail Prolongé: F.C. Gundlach Special setzt sich dieser Workshop mit queeren Perspektiven auf Körperlichkeit, Verletzlichkeit und fotografische Repräsentation auseinander. Ausgehend von ausgewählten Arbeiten der Ausstellung erkunden die Teilnehmenden, wie Körper in der Fotografie als Orte von Identität, Begehren, Transformation und Widerständigkeit sichtbar werden.
Im Zentrum steht ein experimenteller Zugang zur analogen Dunkelkammerarbeit. Statt technischer Perfektion sind Intuition, Materialität und Offenheit für Zufall gefragt. Durch Eingriffe in den fotografischen Prozess entstehen subjektive Bildräume, die normative Vorstellungen von Körper, Geschlecht und Sichtbarkeit hinterfragen und neue Formen fotografischen Ausdrucks erproben.
Der Workshop wird von dem Künstler Maik Gräf geleitet, dessen fotografische Praxis sich mit queerer Identität, Körperlichkeit und Materialität auseinandersetzt. Seine experimentelle Arbeit mit analogen Verfahren und fotografischen Bildobjekten bildet einen unmittelbaren Ausgangspunkt für die gemeinsame praktische Arbeit.
Vorkenntnisse sind für diesen Workshop nicht erforderlich. Bitte bringt eine analoge Kamera inklusive Film (z.B. auch eine Einwegkamera) mit.
Der Kurs richtet sich an Erwachsene ab 18 Jahren und findet an zwei aufeinanderfolgenden Tagen statt und kann nicht an Einzeltagen gebucht werden.
Samstag, 12. September 2026, 11 bis 17 Uhr
Sonntag, 13. September 2026, 11 bis 17 Uhr
Aufgrund begrenzter Teilnahmezahl ist eine Buchung im Ticketshop der Deichtorhallen erforderlich.